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»Rotten, Rhone, Rhône - Lyon Grüne Metropole an der Rhône und Saône«
Casafair-Reise, 25. bis 28. August, 2022

Unsere Reise der Rhône entlang führt uns weiter von Genf durch eine erstaunlich vielfältige Landschaft nach Lyon, der geschichtsträchtigen UNESCO-Stadt mit ihrer aussergewöhnlichen Architektur und weithin berühmten Küche. Nicht nur Renaissance und Klassizismus prägen das Stadtbild, sondern auch spektakuläre, zeitgenössische Bauten. Lyon – die unterschätze Metropole, was grüne und soziale Stadtentwicklung angeht. Der Umbau der drittgrössten französischen Stadt ist bereits seit über drei Jahrzehnten in vollem Gange. Das ehrgeizige Ziel lautet, eine der ökologischsten und zukunftsgerechtesten Städte Europas zu werden. Die Strategie hinter der grünen Transformation: Investitionen in den öffentlichen Raum, in die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner sowie ein zeitgemässer ökologischer Realismus in der Stadtpolitik. Das Beispiel Lyon zeigt, wie eine Stadt sich neu erfinden kann.

Detailprogramm und Anmeldung über: -> Anne-Lise Diserens, architektour
Auftraggeber: Hausverein Sektion Zürich
»Asmara - Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne«
Reise in Vorbereitung, Herbst 2022

Asmara ist Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne. Fast unbeschädigt aus den Wirren von Zweitem Weltkrieg, 40 Jahren äthiopischer Besatzung und einem 30jährigen Befreiungskrieg hervorgegangen, beherbergt die Stadt heute das weltweit größte erhaltene Ensemble moderner Architektur. Nur Miami South Beach, Tel Aviv und Napier in Neuseeland bieten ähnliche, jedoch kleinere Ensembles dieser Epoche. Asmara ist die einzige größere Stadt der Welt, deren Zentrum die verschiedensten architektonischen Bewegungen der Moderne und deren Vorläufer in einem Gesamtensemble vereint. Das Stadtzentrum Asmaras ist zum größten Teil in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts unter der italienischen Kolonialmacht entstanden. Die meisten Bauten sind in der Architektursprache der Architettura Razionale, der italienischen Moderne der 20er und 30er Jahre errichtet, es finden sich aber auch zahlreiche Beispiele des Novocento, Futurismo, Neoklassizismus, Neobarocks, Monumentalismus sowie Bauten mit Bezügen zu den lokalen, eritreischen Bauweisen. Trotz des steigenden Interesses an der jüngeren Architekturgeschichte, insbesondere an der klassischen Moderne und dem Movimento Moderno, ist Asmara selbst unter Fachleuten kaum bekannt.

Detailprogramm und Anmeldung über: -> Sekretariat BSA Ortsgruppe Zürich
Auftraggeber: BSA Ortsgruppe Zürich
»Die Seidenstrasse: Eine andere Sicht der Welt«
Studienreise entlang der Seidenstrasse, 03. - 23. Oktober 2022

Die Städte Transoxaniens, einst blühende Zentren grosser Reiche, fädeln sich wie Perlen auf das Band des alten Handelswegs. Mit den Karawanen gelangten Einflüsse aus Ost und West hierher und der Reichtum der Städte weckte das Interesse zahlreicher Herrscher, die zusammen mit ihrer Vorherrschaft in der Region auch ihre kulturellen und architektonischen Traditionen mitbrachten. Schon der älteste Reiseführer, das „Si-yü-Tschuan“ aus dem ersten Jahrhundert vor Christus beschreibt die Reize der Länder westlich von China. Die wechselhafte Geschichte hat auch in der Heimat des „weissen Goldes“, dem grössten Anbaugebiet von Baumwolle, ihre Spuren hinterlassen. Doch die zentralasiatische Architektur des 20. Jahrhunderts ist weitgehend unbekannt. Dabei vollzog sich während der Sowjetzeit so etwas wie eine architektonische Revolution. Zwischen den politischen Vorgaben der Moskauer Fünf-Jahres-Pläne und den kulturellen Wurzeln der Völker Zentralasiens formten sich Städte und Gebäude, an denen sowohl die Utopie der Ingenieure als auch die Sensibilität der Handwerker abzulesen ist. Ein Open-Air-Museum sowjetischer Baukunst.

Detailprogramm und Anmeldung über: www.rhzreisen.ch
Auftraggeber:
Reisehochshule Zürich
»Kairo, Mutter der Städte, 1400 Jahre Architektur«
Studien-Reise nach Kairo, neues Datum 17. - 27. November 2022

Wenn Rom mit Recht die "ewige" genannt wird, so gilt Kairo im arabischen Raum als »Mutter der Städte«. Ein Name - vielmehr ein Programm, das mehr als nur auf die lange Geschichte der Stadt hinweist. Was aber ist die Idee Kairos? In zehn thematischen Stadtspaziergängen gehen wir dieser Frage nach. Die rund zwei- bis dreistündigen Stadtwanderungen führen zu den Ursprüngen der arabischen Eroberung und den drei frühen arabischen Kapitalen. Zwei Rundgänge sind Al-Qahira, »der Siegreichen« gewidmet, die der Stadt den Namen gab. 969 von den Fatimiden gegründet, erlebte sie ihre Blüte unter den Sultanen Saladin, Baibars und den Mamluken. Die Einverleibung ins Osmanische Reich besiegelte für mehr als drei Jahrhunderte Ägyptens Schicksal - die einst mächtige Hauptstadt wurde zur Provinzstadt. Im 19. Jahrhundert wandelte sich Kairo zur Grossstadt nach europäischem Muster mit prächtigen Boulevards, Rondpoints und Sichtachsen. Zu Recht wurde Kairo als das »Paris am Nil« bezeichnet. Der Besuch von al-Qahira al-Gadida führt schliesslich in die Gegenwart der modernen Metropole. Ergänzt werden die Rundgänge durch einen Ausflug in die Frühgeschichte, ägyptische Gäste und Zeit zum Verweilen. .

Detailprogramm und Anmeldung über: www.rhzreisen.ch
Auftraggeber:
Reisehochshule Zürich
»Vom Dschungel zur städtischen Hochkultur«
Studienreise Iran, neues Datum 19. Mai bis 4. Juni 2023

Wasser ist der Quell allen Lebens. Dass im Iran, welcher landläufig mit grossen Wüsten in Verbindung gebracht wird, unberührte Urwälder wachsen, ist dem Elburs-Gebirge am Kaspischen Meer zu verdanken. An dessen steilen Abhängen steigen die Wolken auf und es regnet ausgiebig. Die menschliche Besiedlung und die Entwicklung der Gartenbaukunst musste sich in den trockenen Gebieten des Irans hingegen mit dem Mangel an Wasser beschäftigen. Besiedeln im Orient entspricht nicht unseren westlichen Vorstellungen. »Urbar machen« in Europa heißt »roden«, eine »Lichtung schlagen« in der Gebäude, als Einzelbauten oder zu Reihen zusammengesetzt, errichtet werden. »Urbar machen« im Orient heißt: »pflanzen«, eine »Oase anlegen«, einen »Ort bewohnbar machen«, üblicherweise an einer Quelle oder in einem Wadi gelegen, in dem Höfe und Plätze aus einer weitgehend ungegliederten Masse ausgestanzt werden. Auf der Reise ins nördliche und östliche Iran werden wir diesem Spannungsbogen folgen und den Einfluss des Wassers auf Siedlungen und auf die Vegetation nachgehen.
In Zusammenarbeit mit: Hosna Pourhashemi und silvatur reisen GmbH
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