THOMAS MEYER-WIESER

Thomas Meyer Architekten GmbH
Thomas Meyer-Wieser, dipl. Arch. ETH / SIA / BSA
Bünishoferstrasse 39, 8706 Feldmeilen
t +41 44 923 54 96 / m +41 79 664 17 23

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»Fernand Pouillon, architecte, urbaniste, écrivain«
Studienreise nach Marseille und Algier
BSA-Reise 2017 vom 2. bis 25. Oktober 2017

Eine schier unglaubliche Reise: »Fernand Pouillon, architecte, urbaniste, écrivain«. Oft hab ich Freunden von Pouillon erzählt: ... vom Wiederaufbau des Vieux-Ports, seiner Wette in Aix, dem Skandal um die Wohnungen bei Paris, seiner Verhaftung und Flucht, zunächst nach Fiesole, dann Algier. 1963 kehrte er zurück, stellte sich dem Gericht, wird wegen seiner Flucht bestraft, verfasst in Gefängnis »Les pierres sauvages« über den Bau der Abbaye du Thoronet. 1966 bis 1972 im freiwilligen Exil in Alger, wo er am Aufbau der post-kolonialen Gesellschaft teilnimmt. Das zu bereisen, in solcher Dichte einem Architekten wie Fernand Pouillon auf den Fersen zu sein ist eine grossartige Erfahrung, ein unglaubliches Drehbuch.

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-> Sekretariat BSA Ortsgruppe Zürich

»Kairo - Mutter der Städte, 1400 Jahre Architektur«
Studienreise zur Orientalischen Architektur, 16. bis 25. Februar 2018

Wenn Rom mit Recht die "ewige" genannt wird, so gilt Kairo im arabischen Raum als »Mutter der Städte«. Ein Name - vielmehr ein Programm, das mehr als nur auf die lange Geschichte der Stadt hinweist. Was aber ist die Idee Kairos? In zehn thematischen Stadtspaziergängen gehen wir dieser Frage nach. Die rund zwei- bis dreistündigen Stadtwanderungen führen zu den Ursprüngen der arabischen Eroberung und den drei frühen arabischen Kapitalen. Zwei Rundgänge sind Al-Qahira, »der Siegreichen« gewidmet, die der Stadt den Namen gab. 969 von den Fatimiden gegründet, erlebte sie ihre Blüte unter den Sultanen Saladin, Baibars und den Mamluken. Die Einverleibung ins Osmanische Reich besiegelte für mehr als drei Jahrhunderte Ägyptens Schicksal - die einst mächtige Hauptstadt wurde zur Provinzstadt. Im 19. Jahrhundert wandelte sich Kairo zur Grossstadt nach europäischem Muster mit prächtigen Boulevards, Rondpoints und Sichtachsen. Zu Recht wurde Kairo als das »Paris am Nil« bezeichnet. Der Besuch von al-Qahira al-Gadida führt schliesslich in die Gegenwart der modernen Metropole. Ergänzt werden die Rundgänge durch einen Ausflug in die Frühgeschichte, ägyptische Gäste und Zeit zum Verweilen.

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»Der Garten als Abbild des Paradieses«
Studienreise zum Persischen Garten 08. bis 22.April 2018

In den grossen Ebenen, östlich des Zagrosgebirges, liegen die Überreste des frühesten Gartens, von dem es schriftliche Überlieferung gibt. Vor 2500 Jahren schuf Kyros der Grosse hier einen Garten, der mit seinem viergeteilten Grundriss noch heute gelesen werden kann und uns einen Einblick in den Ursprung des persischen Gartens gewährt. Sowohl die Architektur als auch die Bepflanzung, Wasserläufe und schattenspendende Pavillons bildeten auf diese Weise eine Art Vorbild für spätere Gartenentwicklungen. Das Bild der eingerahmten, abgehobenen, veredelten, zu einer geometrischen »Mandala« gefügten Natur, in dem der Fürst seine Macht als Spiegelbild der grossen Schöpfung darstellen und geniessen konnte, musste ja auch die muslimischen Herrscher verlocken. Die frühen Vorstellungen von einem Garten als Paradies waren von entscheidender Bedeutung für die Geschichte des islamischen Gartens, der ostwärts nach Indien ausstrahlte und ebenso einflussreich für den europäischen Renaissancegarten und andere Gärten der abendländischen Kultur wurde.

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-> Thomas Meyer-Wieser

»Im Tal der Könige, eine Reise zu Emscher, Rhein und Ruhr«
ETH Alumni Reise von Sonntag 15. bis Sonntag 22. Mai, 2018

Ins »Tal der Könige« entführt Sie diese Studienreise – nicht an den Nil, sondern zur Emscher. Als Pyramiden sind Gasometer und Bergehalden zu entdecken, stillgelegte Hochofenkomplexe und Zechenanlagen messen sich mit den Tempeln ägyptischer Könige, selbst wenn sich deren wechselvolle Geschichte nicht nach Jahrtausenden, sondern nach Jahrzehnten bemisst. Neben brandneuen Arbeiten berühmter Künstler und Architekten überraschen Kunstsammlungen und Architektur, die Zeugnisse ambitionierter Neuanfänge aus dem frühen 20. Jahrhundert. Und vor allem die ganz eigene Traditon: An der Ruhr ist man nicht stolz auf Ererbtes, sondern auf eine Kultur, die erarbeitet worden ist.

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-> rhz, Lukas Zellweger

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