»Die Gärten von Sri Lanka, 2’000 Jahre Landschaftsarchitektur« Studien-Reise vom Freitag, 30. Januar bis Samstag, 14. Februar 2026 Die Geschichte der Gärten und der Gartenkunst beschränkt sich weitgehend auf die schönsten europäischen Gärten von Rom über den französischen und englischen Garten bis hin zum 20. und 21. Jahrhundert. Daher erscheint es besonders interessant, die über 2’000 Jahre alte Gartentradition Sri Lankas zu erforschen. Die ältesten Gärten stammen aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Sie sind bis heute lebendige Denkmäler. Die kunstvolle königliche Gartenanlage in Sigiriya aus dem 5. Jahrhundert ist einer der ältesten erhaltenen Garten und steht in Grösse und archäologischer Komplexität den berühmten Beispielen von Pasargad, Tivoli oder Versailles in nichts nach. Die koloniale Begegnung brachte neue europäische Einflüsse mit sich. Die Entwürfe des singhalesischen Architekten Geoffrey Bawa und anderer Architekten im 20. Jahrhundert, verwirklichten den bewussten Ausdruck einer organischen Gartenkunsttradition, die wir anhand des Buches von Klaus Holzhausen erfahren wollen. Reiseprogramm: »Die Gärten von Sri Lanka, 2’000 Jahre Landschaftsarchitektur« In Zusammenarbeit mit: REX – Reisen Detailprogramm und Anmeldung über: Thomas Meyer-Wieser
»Die Doppelresidenz Urbino und Pesaro« Studienreise zu den Residenzen und Villen des Hofes von Urbino, 20. bis 25. Juni 2026 Die Doppelresidenzen Urbino und Pesaro erforderte eine regelmäßige Verlagerung des Verwaltungsapparates von einem Zentrum zum anderen. Diese Verlagerung wurde nicht einfach rein sachlich mit logistischer Routine durchgeführt, sondern alljährlich mit großem Staat als zeremoniellen Zug des Hofes zu Wasser und zu Lande inszeniert. Den Winter über residierte man am Meer in Pesaro, den Sommer in den Bergen in Urbino. In Zusammenarbeit mit: REX – Reisen Detailprogramm und Anmeldung über: Thomas Meyer-Wieser
»Kairo Mutter der Städte« Studienreise nach Kairo, 11. bis 22. Nov. 26 Wenn Rom mit Recht die »ewige« genannt wird, so gilt Kairo im arabischen Raum als »Mutter der Städte«. Ein Name - vielmehr ein Programm, das mehr als nur auf die lange Geschichte der Stadt hinweist. Was aber ist die Idee Kairos? In zehn thematischen Stadtspaziergängen gehen wir dieser Frage nach. Die rund zwei- bis dreistündigen Stadtwanderungen führen uns zu den Ursprüngen der arabischen Eroberung und den drei frühen arabischen Kapitalen. Zwei Rundgänge sind Al-Qahira, »der Siegreichen« gewidmet, die der Stadt den Namen gab. 969 von den Fatimiden gegründet, erlebte sie ihre Blüte unter den Sultanen Saladin, »Baibars und den Mamluken. Die Einverleibung ins Osmanische Reich besiegelte für mehr als drei Jahrhunderte Ägyptens Schicksal und die einst mächtige Hauptstadt wurde zur Provinzstadt. Im 19. Jahrhundert wandelte sich Kairo zur Grossstadt nach europäischem Muster mit prächtigen Boulevards, Rondpoints und Sichtachsen. Zu Recht wurde Kairo als das »Paris am Nil« bezeichnet. Der Besuch von al-Qahira al-Gadida führt uns schliesslich in die Gegenwart einer modernen Metropole. Ergänzt werden die Rundgänge durch einen Ausflug in die Frühgeschichte, ägyptische Gäste und Zeit zum verweilen. In Zusammenarbeit mit: REX – Reisen Detailprogramm und Anmeldung über: Thomas Meyer-Wieser