THOMAS MEYER-WIESER

Thomas Meyer Architekten GmbH
Thomas Meyer-Wieser, dipl. Arch. ETH / SIA / BSA
Bünishoferstrasse 39, 8706 Feldmeilen
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Vorlesungen

Von den Safawiden zur Iranischen Revolution
Vorlesung VHSHZH, Uni Zürich-Zentrum, Dienstag, 09.01. - 16.01.18, 19:30 – 21:00 h

Der Iran weist in der Neuzeit eine kontinuierliche Architekturentwicklung auf wie kein zweites islamisch-orientalisches Land. Abhängig von der jeweiligen Regierung schwankt die Suche nach der nationalen Identität zwischen der antiken Vergangenheit und der islamischen Eroberung. Die Vorlesung thematisiert diese Suche anhand der architektonischen Entwicklung von den Safawiden bis zur islamischen Revolution.

Detailprogramm und Anmeldung über:
-> Volkshochschule Zürich

Ringvorlesung: Geschichte Asiens in vier Teilen
Die Safawiden und der iranische „Nationalstaat“

Der Aufschwung der Safawiden in der Mitte des 15. Jahrhunderts führte zu einem neuen Zeitalter. Sie bauten ein politisch stabiles Staatswesen auf und schufen eine Art »iranischer Nationalstaat«, indem sie die Zwölfer-Schia zur Staatsreligion erhoben, was zu einer religiösen Sonderentwicklung führte, die bis heute andauert. Die Vorlesung geht diesen Umwälzungen bis zur islamischen Revolution nach.

Ringvorlesung, Volkshochschule Zürich, Dienstag, 9. Mai 2017, 19.30 - 20.30 Uhr

Ringvorlesung: Israel - jenseits von Mauern
Israel als Laboratorium moderner Architektur

Die Entwicklung Israels ist eines der effizientesten architektonischen Projekte der Moderne. Ein Experiment, das die Anlage einer künstlichen Landschaft ebenso umfasst wie den Bau neuer Städte. Israel zeigt die Entstehungsbedingungen der Nachkriegsarchitektur auf: die Beziehung zwischen Ideologie und architektonischer Form, die räumliche Organisation des Wohlfahrtsstaats, das Verhältnis von militärischer und ziviler Gesellschaft.

Ringvorlesung, Volkshochschule Zürich, Mo 2.12., 19.30 - 20.45 h, 2013

Auf der Suche nach dem Architekturgarten der Moderne.

Der Garten, "das erstes Opfer der modernen Architektur", ist aus ihrem Repertoire verschwunden ." Es gab wohl einige zaghafte Versuche zum modernen (d.h. kubistischen) Garten in den 20er Jahren, aber sie wurden durch eine noch fundamentalere Revolution im Konzept der modernen Architektur weggefegt. Der Garten als horizontale Erweiterung des Hauses wurde durch das Konzept des Dachgartens tatsächlich bedeutungslos.

Vorlesungsreihe: in Vorbereitung, Uni Zürich-Zentrum

Die Geometrie der Pittoresken: Der englische Landschaftsgarten im 18. Jh.

Der Landschaftsgarten entsteht um 1720 in England als bewusster Widerspruch gegen den französischen Garten, den man jetzt als "Unnatur" ablehnt. Seit 1760 erobert der "englische Garten" den ganzen Kontinent. Seine unsicheren Frühformen werden von den bedeutenden Landschaftsarchitekten William Kent, Charles Bridgeman und Lancelot "Capability" Brown zu immer grossartigeren Gestaltungen entfaltet. Anhand ihrer Werke analysieren wir das Landschaftsexperiment der Aufklärung.

Vorlesungsreihe: Do 28.02. bis 03.04.2008, Uni Zürich-Zentrum

Die Magie der Form: Die Französische Residenz im 17. Jahrhundert.

In der Regierungszeit Ludwigs XlV. entwickelte sich der französische Architekturgarten zu einem imposanten Kunstwerk, das in seinem Glanz alle bisherigen Gartenanlagen überstrahlte. Der bedeutsamste Gartenarchitekt dieser Zeit war André Le Nôtre. Seine Werke und die Arbeit seiner Schüler sind die Themen an denen wir das Experiment des französischen Gartens analysieren. Der Kurs ist Teil der Vortragsreihe Architektur und Landschaft, in deren Verlauf der Entwurf der europäischen Kulturlandschaft behandelt wird.

Vorlesungsreihe: Do 24.05. bis 21.06.2007, Uni Zürich-Zentrum

Die Poesie der Vernunft: Gärten und Villen der italienischen Renaissance.

Entdeckung der Landschaft, verborgene Geometrie der Natur, der Garten als architektonisches Labor - anhand dieser Themen analysieren wir das Experiment des italienischen Gartens, seine konzeptuellen, gestalterischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten. Dieser Kurs ist Teil einer Vortragsreihe, in deren Verlauf der Entwurf der europäischen Kulturlandschaft von den römisch-arabischen Vorbildern bis hin zum heutigen Stadtpark behandelt wird.

Vorlesungsreihe: Do 08.03. bis 05.05.2007; 18.15 bis 20.00, Uni Bern

Der Garten als Abbild des Paradieses: Der islamische Garten.

Die höfischen Gartenanlagen des Islam sind eng mit dem Palastbau verbunden und haben vorislamische Wurzeln, die weit in die mittelöstliche Vergangenheit zurückgreifen: Schon in sumerischer Zeit bestand in Mesopotamien die Idee des Paradiesgartens, meist zusammen mit der Vorstellung von vier Strömen, die dem Weltenberg, dem Mittelpunkt des irdischen Kosmos entquellen und ein kreuzförmiges Koordinatennetz bilden. Die Tradition des königlichen Paradiesgartens lebte unter islamischer Herrschaft weiter: Das Bild der eingerahmten, gehobenen und veredelten Natur, in welcher der Fürst seine Macht als Spiegelbild der grossen Schöpfung darstellen und geniessen konnte, verlockte auch die muslimischen Herrscher. So strahlt das Konzept des als Achsenkreuz angelegten, in vier Teile geteilten Gartens westwärts bis nach Andalusien aus und gab auf Umwegen auch Anstösse zur Erneuerung des europäischen Gartens.

Vorlesungsreihe: 25.05.bis 29.06.2010; 18.15 bis 20.00, Uni Bern

Kairo, Mutter der Städte, 1400 Jahre Architektur.

Wenn Rom mit Recht die "ewige" genannt wird, gilt Kairo im arabischen Raum als "Mutter der Städte". Ein Name - vielmehr ein Programm, das nicht nur auf die lange Geschichte der Stadt, sondern auch auf ihren Modellcharakter für die orientalische Stadt hinweist. Dies wird anhand der geografischen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Entwicklung Kairos von den Ursprüngen bis hin zur modernen Grossstadt thematisiert.

Vorlesungsreihe: Di 26.05. - 23.06.2009, VHSZ, Uni Zürich-Zentrum